Trio+: Versorgungsregion Winterthur ausgezeichnet
Das Schweizer Gesundheitswesen bietet beim Thema Qualität und Kosten deutliches Optimierungspotenzial. Zentrale Herausforderungen sind die oftmals fehlende Koordination über Sektorengrenzen hinweg, die stetig steigenden Gesundheitskosten sowie eine ausbaufähige Innovationskraft – insbesondere in der Digitalisierung. Vor diesem Hintergrund haben das Kantonsspital Winterthur (KSW), Medbase und SWICA 2022 die Kooperation Trio+ gestartet. Die Vision: In der Region Winterthur ein integriertes und qualitativ hochstehendes Versorgungssystem etablieren, institutionelle Grenzen überwinden und gemeinsam konkrete Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung erreichen. Die Versorgung wird dabei so gestaltet, dass sie einen Mehrwert bringt: für Patientinnen und Patienten, Fachpersonen und für die Bevölkerung in der Region Winterthur.
Mehrere konkrete Initiativen wie die Verankerung des Disease-Management-Programms für Diabetespatientinnen und -patienten oder die Implementierung des eMediplans entlang des ganzen Patientenpfads wurden bereits umgesetzt.
Das zukunftsweisende Projekt hat auch die Jury der Vereinigung Gesundheitsnetz360º überzeugt: Trio+ gewann am 23. Oktober 2025 den Projektwettbewerb 2025 und wurde für seine Innovationskraft und den Kooperationsgedanken ausgezeichnet. Aufgrund des Punktegleichstands wurden dieses Jahr zwei Sieger erkoren.
Langfristige Partnerschaft vereinbart
Die drei Partner festigen nun ihr vor drei Jahren im Rahmen einer Entwicklungs-Kooperation gestartetes Projekt und bekennen sich damit zu einer langfristigen Zusammenarbeit, die auch weiteren Akteuren offensteht. Das Ziel ist dabei, die Patientensicherheit zu fördern, Doppelspurigkeiten zu vermeiden und unnötige Hospitalisierungen zu verhindern.